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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
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20.10. - Wie Überwachung unser Leben verändert

Hilft der Blick auf Stasi und SED in der aktuellen Auseinandersetzung weiter?
"Vor 25 Jahren gingen Hunderttausende Menschen in der DDR auf die Straße, um für Freiheit zu demonstrieren. Der Protest damals richtete sich auch gegen die Stasi und ihren allumfassenden Überwachungs- und Kontrollapparat. Die friedliche Revolution bedeutete das Ende der DDR und die Auflösung der Stasi. Mit der Stasiunterlagenbehörde wurde zum ersten Mal die Arbeit und die Dokumente einer Geheimpolizei der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die heute bekanntgewordenen Überwachungspraktiken westlicher Geheimdienste bringen Menschen wieder dazu, stärker über Überwachung zu diskutieren und für Freiheit als gesellschaftlichen Wert zu streiten. Die Digitalisierung des alltäglichen Lebens bietet immer neue Möglichkeiten der Überwachung. Doch statt Transparenz kommen immer neue Enthüllungen ans Tageslicht, wie staatliche Stellen und Unternehmen mehr und mehr Daten über unser Leben speichern und auswerten.

24.10. - Tag der Bibliotheken

"Zum Tag der Bibliotheken präsentiert am 24. Oktober von 9.30 bis 20 Uhr die Anna-Seghers-Bibliothek ihre Leistungen in der Einkaufsstraße des Linden-Centers am Prerower Platz 2 - mit interaktiven Spielen, einem Wissenstest über die Bibliothek am Whiteboard und einem Bücherbasar. Bibliotheksmitarbeiterinnen geben Veranstaltungstipps und Leseempfehlungen, informieren über Büchern, Filme, CDs, Hörbücher und E-Books. Außerdem gibt es Karten für die Lesung mit Giulia Enders, der jungen Bestsellerautorin von „Darm mit Charme“, am 31. Oktober zu gewinnen.

In der Anton-Saefkow-Bibliothek am Anton-Saefkow-Platz 14 sind ab 10 Uhr Kinder willkommen zum Schattentheater „Wer ist die Stärkste“. Die Mut-Mach-Geschichte erzählt Patricia Thoma für Kinder ab 4 Jahren.

"Herr Kiyak dachte, jetzt fängt der schöne Teil des Lebens an" lautet der Titel des Buches von Mely Kiyak. Die Autorin liest daraus um 19 Uhr in der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek.

Film: "Sharing Economy: Tauschen und Teilen"

Artikel "Ökonomie des Teilens"

Ökonomie und Teilen Neue Mobilitätskultur - Trends 2014
"Dass das gemeinsame Nutzen von Gütern Kosten einsparen kann, lässt sich aus ökonomischer Sicht nicht von der Hand weisen. Dennoch hat es lange gedauert, bis die Losung Mein Haus, Mein Porsche, Mein Swimmingpool der Erkenntnis gewichen ist, dass Mein geteiltes Haus, Mein Car Sharing Auto, Mein geteiltes Freibad denjenigen, die zum Teilen bereit sind, viele Kosten einspart."

Teilen, was rumsteht

Die Reduktion von Besitz bringt den Menschen mehr Zugang zu anderen Menschen, zu Erlebnissen und zu Dingen. Es ist abzusehen, dass die "Sharing Economy" mit ihren Wachstumsraten von über 25 % in einigen Jahren wohl mehr als 25 Milliarden USD weltweit umsetzen wird."

Artikel auf telepolis, Artur P. Schmidt, 12.10.2014

Foto: flickr/luckyfotostream/CC BY-SA 2.0

Zitat: zur Loesje-Webseite

16.10. - Lobbykritische Führung durch das Berliner Regierungsviertel

"Berlin ist die Hauptstadt der Lobbyisten. Weitgehend ohne öffentliche Kontrolle nehmen sie Einfluss auf Gesellschaft, Parlament und Regierung. Ob es um Finanzmarktregulierung, Energiewende, Bildung, Gesundheitswesen, Arbeitsmarktpolitik oder Rüstungsgeschäfte geht - der Einfluss der Lobbyist:innen ist groß. Ihre Spuren finden wir nicht nur in unseren Gesetzestexten, Lobbyist:innen arbeiten auch sehr gezielt an der öffentlichen Meinungsbildung mit.

13.10. - Wachstumsdebatte: Wie kann die Menschheit überleben?

"Mit Verzicht und Nullwachstum oder mit nachhaltigem grünem Wachstum basierend auf Innovation und geschlossenen Recyclingkreisläufen?
Die Argumente in dieser Debatte sollen in der Veranstaltung näher beleuchtet und diskutiert werden. Basis dafür sind eine Auswahl kurzer Texte*, die in der Veranstaltung ausgeteilt und gelesen werden und Kurzinterventionen durch den Referenten."

(*Adelhaid Biesecker, Uta von Winterfeld, Meadows, Harald Welzer, Ralf Fücks, Karl Marx)

Referent: Prof. Dr. Wolf Wagner, Sozialwissenschaftler und Autor

19.11. - Gut leben. Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

"Das Mantra, dass die Wirtschaft immer weiter wachsen muss, formt unsere heutige Welt – auf Kosten von Lebensqualität, unter Ausbeutung der Natur und im immer schärferen Wettbewerb. Dass es so nicht weitergehen kann,wird überdeutlich. Kritiker des Wachstumskurses gibt es viele, aber nicht allen sollte man folgen . . ." Quelle

Mit:
Dr. Barbara Muraca, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Kolleg "Postwachstumsgesellschaften" der Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Autorin von "Gut leben. Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums"
Elisabeth von Thadden, Journalistin, Die ZEIT