Inhalt abgleichen
Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

Artikel "Ökonomie des Teilens"

Ökonomie und Teilen Neue Mobilitätskultur - Trends 2014
"Dass das gemeinsame Nutzen von Gütern Kosten einsparen kann, lässt sich aus ökonomischer Sicht nicht von der Hand weisen. Dennoch hat es lange gedauert, bis die Losung Mein Haus, Mein Porsche, Mein Swimmingpool der Erkenntnis gewichen ist, dass Mein geteiltes Haus, Mein Car Sharing Auto, Mein geteiltes Freibad denjenigen, die zum Teilen bereit sind, viele Kosten einspart."

Teilen, was rumsteht

Die Reduktion von Besitz bringt den Menschen mehr Zugang zu anderen Menschen, zu Erlebnissen und zu Dingen. Es ist abzusehen, dass die "Sharing Economy" mit ihren Wachstumsraten von über 25 % in einigen Jahren wohl mehr als 25 Milliarden USD weltweit umsetzen wird."

Artikel auf telepolis, Artur P. Schmidt, 12.10.2014

Foto: flickr/luckyfotostream/CC BY-SA 2.0

Zitat: zur Loesje-Webseite

16.10. - Lobbykritische Führung durch das Berliner Regierungsviertel

"Berlin ist die Hauptstadt der Lobbyisten. Weitgehend ohne öffentliche Kontrolle nehmen sie Einfluss auf Gesellschaft, Parlament und Regierung. Ob es um Finanzmarktregulierung, Energiewende, Bildung, Gesundheitswesen, Arbeitsmarktpolitik oder Rüstungsgeschäfte geht - der Einfluss der Lobbyist:innen ist groß. Ihre Spuren finden wir nicht nur in unseren Gesetzestexten, Lobbyist:innen arbeiten auch sehr gezielt an der öffentlichen Meinungsbildung mit.

13.10. - Wachstumsdebatte: Wie kann die Menschheit überleben?

"Mit Verzicht und Nullwachstum oder mit nachhaltigem grünem Wachstum basierend auf Innovation und geschlossenen Recyclingkreisläufen?
Die Argumente in dieser Debatte sollen in der Veranstaltung näher beleuchtet und diskutiert werden. Basis dafür sind eine Auswahl kurzer Texte*, die in der Veranstaltung ausgeteilt und gelesen werden und Kurzinterventionen durch den Referenten."

(*Adelhaid Biesecker, Uta von Winterfeld, Meadows, Harald Welzer, Ralf Fücks, Karl Marx)

Referent: Prof. Dr. Wolf Wagner, Sozialwissenschaftler und Autor

19.11. - Gut leben. Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

"Das Mantra, dass die Wirtschaft immer weiter wachsen muss, formt unsere heutige Welt – auf Kosten von Lebensqualität, unter Ausbeutung der Natur und im immer schärferen Wettbewerb. Dass es so nicht weitergehen kann,wird überdeutlich. Kritiker des Wachstumskurses gibt es viele, aber nicht allen sollte man folgen . . ." Quelle

Mit:
Dr. Barbara Muraca, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Kolleg "Postwachstumsgesellschaften" der Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Autorin von "Gut leben. Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums"
Elisabeth von Thadden, Journalistin, Die ZEIT

20.10. - Wie Überwachung unser Leben verändert

Hilft der Blick auf Stasi und SED in der aktuellen Auseinandersetzung weiter?
"Vor 25 Jahren gingen Hunderttausende Menschen in der DDR auf die Straße, um für Freiheit zu demonstrieren. Der Protest damals richtete sich auch gegen die Stasi und ihren allumfassenden Überwachungs- und Kontrollapparat. Die friedliche Revolution bedeutete das Ende der DDR und die Auflösung der Stasi. Mit der Stasiunterlagenbehörde wurde zum ersten Mal die Arbeit und die Dokumente einer Geheimpolizei der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die heute bekanntgewordenen Überwachungspraktiken westlicher Geheimdienste bringen Menschen wieder dazu, stärker über Überwachung zu diskutieren und für Freiheit als gesellschaftlichen Wert zu streiten. Die Digitalisierung des alltäglichen Lebens bietet immer neue Möglichkeiten der Überwachung. Doch statt Transparenz kommen immer neue Enthüllungen ans Tageslicht, wie staatliche Stellen und Unternehmen mehr und mehr Daten über unser Leben speichern und auswerten.

10.10. - Filmvorführung - "Green Screen"-Wettbewerb

"Ökologisch engagierte Filme konkurrieren um den Green Screen Award, für den die Heinrich-Böll-Stiftung das Preisgeld stiftet. Der Preis wird beim 30. Internationalen Kurzfilmfestival Berlin vom 11. bis 16. November verliehen. Der Green Screen Award würdigt den Umweltfilm als Agitationsmedium, das Bewusstsein für umweltrelevante Verantwortlichkeit schärft. Es ist immer wieder verblüffend, wie Kurzfilmerinnen und -filmer in bisweilen bizarren, aber auch originellen Herangehensweisen Stellung beziehen. Sie ermahnen, ohne das Feld der guten Unterhaltung zu verlassen. Das rund 70-minütige Programm zeigt Highlights der letzten Wettbewerbsausgaben und gibt einen Vorgeschmack auf das 30. interfilm-Festival." (Quelle: www.boell.de)

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Zeit: 10.10.2014 ab 19 Uhr
Eintritt: frei
mehr Informationen
Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit interfilm Berlin.

25.09. - 09.10. - Going Underground 2014: Internationales Kurzfilmfestival in der U-Bahn - in Berlin, München und Seoul

"Beim Going Underground Filmfestival 2014 werden in den U-Bahnen von Berlin, Seoul und erstmals auch in den U-Bahnen von München zwei Wochen lang 26 internationale Kurzfilme gezeigt. Über die Vorführungen auf Tausenden U-Bahn-Monitoren haben die Fahrgäste die Möglichkeit, als Jury ihren Lieblingsfilm zu wählen."

Mehr Infos im Internet:http://www.goingunderground.de