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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

Gedenkort Rummelsburg zur Geschichte des Arbeitshaus und Männergefängnis Rummelsburg

"Der Gedenkort Rummelsburg erinnert mit einer Open-Air-Dauerausstellung an die Geschichte des Berliner Arbeitshauses und späteren Ost-Berliner Männergefängnisses Rummelsburg. Teil des neuen Gedenkortes ist eine Smartphone-App, die als IOS- und jetzt auch als Android-Version erhältlich ist.

Im Arbeitshaus Rummelsburg, -dem größten deutschen Arbeitshaus-, sollten Obdachlose, Bettler und Prostituierte im Anschluss an eine Haftstrafe durch körperliche Arbeit "korrigiert" werden.
Schon im Kaiserreich bezeichnete die Leitung des Arbeitshauses es als "Besserungs- und Zwangsarbeitsanstalt".
Während der NS-Zeit leisteten die nun als „Asoziale“ verfolgten Insassen Zwangsarbeit für kommunale Zwecke. Alle jüdischen Arbeitshaus-Insassen wurden von den Nazis im Rahmen der NS-„Euthanasie“ ermordet.
In der DDR-Zeit wurde Rummelsburg zum Männergefängnis umfunktioniert. Unter ihnen waren auch wegen "asozialem Verhaltens" bestrafte Menschen und politische Gefangene. In der Nacht vom 7./8. Oktober 1989 wurden in Rummelsburg hunderte Demonstranten festgehalten, die in Mitte und Prenzlauer Berg während des offiziellen Festaktes zum 40. Jahrestag der DDR-Gründung protestiert hatten."

04.06. - Fest "Wir im Kiez" auf dem Münsterlandplatz

Beim "interkulturellen Stadtteilfest 'Wir im Kiez'" am Samstag (4. Juni) auf dem Münsterlandplatz haben wir einen Stand, an dem wir über das Tauschnetz informieren möchten.

Außer unserem Banner, den Flyern und der Ideenliste fürs Tauschen machen wir folgendes:
- wir malen ein Netz, das einige Tauschereignisse und -Möglichkeiten darstellt
- wir bringen ein paar Gegenstände mit, die symbolisch für unsere Tauschaktivitäten stehen (Beispiel: Werkzeug, Putzeimer, Pflanze mit Gießkanne .... - hat noch jemand Ideen?)

Event Date: 
Don, 2016-04-07 18:00 - Sam, 2016-06-04 22:00

07.03. - Berliner Tauschring Treffen

"Liebe Berliner Tauschringler/innen,
der Tauschring Schöneberg lädt für Montag, den 7. März 2016 von 17 - 20 Uhr in die Tauschoase Schöneberg - Barbarossastr. 64 ein."

Ausstellung im Museum Lichtenberg - Nachbarn

"Mit Stolpersteinen, die Namen, Geburts- und Todestage überliefern, wird vielerorts an die vertriebene und ermordete jüdische Bevölkerung erinnert. Um diesen ehemaligen Nachbarn ein Gesicht zu geben oder ihre Geschichte zu erzählen, sind in den meisten Fällen intensive und langjährige Nachforschungen erforderlich, denn es waren nicht selten Menschen, mit deren Leben auch die Lebensspuren fast gänzlich ausgelöscht wurden. Auf der Suche in Archiven, privaten Nachlässen oder in persönlichen Gesprächen versucht auch die Initiative Stolperstein Karlshorst seit vielen Jahren, das Leben der ehemaligen Mitbürger zu erforschen.

07.02. - Ausstellungseröffnung der Themenreihe "Natur und Kunst"

Von der Natur der Kunst / Die Kunst in der Natur

"Das Mies van der Rohe Haus startet 2016 mit zwei sich ergänzenden und aufeinander bezogenen Themenreihen. Die weit in die Garten- und Parklandschaft geöffnete Architektur des Mies van der Rohe Hauses schafft eine Situation, die es ermöglicht, dass die Kunstausstellungen im Inneren des Hauses und die Natur im Außenraum praktisch immer im Zusammenhang gesehen werden können. Das wird in diesem Jahr besonders hervorgehoben durch eine inhaltliche Verknüpfung der beiden Sphären Kunst und Natur.
Im Haus gibt es die Ausstellungsreihe „Von der Natur der Kunst“ und auf dem Grundstück erwartet Sie ein neues Ausstellungsformat mit dem Titel „Die Kunst in der Natur“. Haus und Garten haben jeweils verschiedene Akteure: stehen im Haus Kunst und Künstler im Fokus, so sind es im Garten die Pflanzen und Bäume. Sie werden von Kunsthistorikern einmal gründlich unter die Lupe genommen und wie Kunstwerke betrachtet.

Wettbewerb "Mein Lichtenberg" – Bester Beitrag gesucht

"Siegerinnen und Sieger werden auf der „Nacht der Politik“ gekürt

Kreativität ist keine Frage des Alters. Deshalb ruft Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) Kinder und Erwachsene jeden Jahrgangs dazu auf, unser kinder- und familiengerechtes Lichtenberg in einem Kunstwerk zu verewigen. In einem Kreativ-Wettbewerb werden die besten Werke ausgezeichnet. Bis Freitag, 26. Februar, dürfen alle Interessierten Zeichnungen, Collagen, Fotografien, aber auch Kurzgeschichten oder Gedichte zum Thema „Mein Lichtenberg” einreichen. „Alle können mitmachen. Ich freue mich auf viele kreative Ideen“, sagt Birgit Monteiro.

"Der Euro ist eine Art monetärer Weltvernichtungsmaschine"

"Der schottische Ökonom Marc Blyth erklärt, warum die Banken mit dem Euro ein Geschäftsmodell auf Kosten der europäischen Nationen aufgebaut haben

Die europäische Vereinigung und der Euro sind in der Krise - aber warum? Fehlt es den anderen Euro-Ländern an der nötigen "Haushaltsdisziplin", um ihre Währung mit Deutschland zu teilen? Worauf beruht die Macht der Deutschen in der Europäischen Union? Dazu hat Telepolis Experten aus Ungarn, Frankreich, Italien und Großbritannien befragt."

Artikel auf telepolis, von Matthias Becker, 12.01.2016