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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

6.10. - Berliner Tauschring Treffen

Liebe Berliner Tauschringe,

nach dem schönen Sommer sehen wir uns bald wieder :)

Das nächste Berliner Tauschring Treffen findet bald statt.

6.Oktober 2014,
TauschOase Schöneberg
Cafe der Kiezoase, Barbarossastr. 65, 10781 Berlin

Das Protokoll vom letzten Treffen findet ihr im tauschwiki.

Ausstellung "Mensch und Arbeit" - Köln

Zitat: "Im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln zeigt der Kunstverein 68elf e.V. Köln im Museum Zündorfer Wehrturm über 40 fotografische Positionen von Teilnehmern aus ganz Deutschland, dem europäischen Ausland und Amerika.
Die Ausstellung beleuchtet das Verhältnis des heutigen Menschen zur Arbeit im Spiegel der Fotografie, sowohl dokumentarisch, als auch in künstlerischer Verarbeitung.

Einführung negativer Zinsen

Aus einem Artikel auf Telepolis.de über die neuauflage der Theorie Gesells.
Zitat: "Noch vor wenigen Jahren galten negative Zinssätze für die allermeisten Ökonomen als Ding der Unmöglichkeit und wurden nicht einmal als eine denkbare Option in Erwägung gezogen. (…) Weiter und zu Ende gedacht lassen seine Ausführungen allerdings nur zwei Wege zu. Erstens eine Abschaffung des Bargeldes, um so den Zentralbanken den Weg frei zu machen, Leitzinsen deutlich in den negativen Bereich senken zu können (siehe dazu das von Cœuré erwähnte Papier des Harvard-Professors Kenneth Rogoff, der von 2001 bis 2003 Chefökonom des Internationalen Währungsfonds war: "Costs and benefits to phasing out paper currency", NBER Working Paper 20126 vom Mai 2014). Oder zweitens die Weiterentwicklung des Bargeldes mit einer Umlaufsicherungsgebühr, wie es beispielsweise die INWO vorschlägt, um so für einen kontinuierlichen Umlauf des herausgegebenen Geldes und somit für eine stetige Konjunktur zu sorgen. Beide Varianten müssen wissenschaftlich erörtert und entwickelt werden, um dann in einem gesellschaftspolitischen Diskurs abgewogen und zur Entscheidung gebracht werden zu können."

"Limits to Growth was right. New research shows we're nearing collapse"

Artikelauszug: "Four decades after the book was published, Limit to Growth’s forecasts have been vindicated by new Australian research. Expect the early stages of global collapse to start appearing soon" von Graham Turner and Cathy Alexander, theguardian.com, 2 September 2014

Zitat:"The 1972 book Limits to Growth, which predicted our civilisation would probably collapse some time this century, has been criticised as doomsday fantasy since it was published. Back in 2002, self-styled environmental expert Bjorn Lomborg consigned it to the “dustbin of history”.
It doesn’t belong there. Research from the University of Melbourne has found the book’s forecasts are accurate, 40 years on. If we continue to track in line with the book’s scenario, expect the early stages of global collapse to start appearing soon.
Limits to Growth was commissioned by a think tank called the Club of Rome. Researchers working out of the Massachusetts Institute of Technology, including husband-and-wife team Donella and Dennis Meadows, built a computer model to track the world’s economy and environment. Called World3, this computer model was cutting edge. "

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brandeins Magazin - Schwerpunkt: Arbeit

Zum Inhalt dieses Heftes schreibt Gabriele Fischer in ihrem Editorial: „Nie wieder Vollbeschäftigung! Wir haben Besseres zu tun.“ Mit diesem Titel plädierten wir im September 2005 dafür, die radikalen Veränderungen in der Arbeitswelt nicht als Bedro­hung zu sehen, sondern als Chance. Wenn uns Maschinen immer mehr abnehmen und die Erwerbsarbeit knapp wird, heißt das noch lange nicht, dass uns die Arbeit ausgeht: Es bleibt genug zu tun. Wir müssen nur darüber nachdenken, wie der Produktivitätsgewinn zu verteilen ist – zum Beispiel durch ein Grundeinkommen.
Seither hat sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland fast halbiert, die der Erwerbs­tätigen ist leicht gestiegen, doch gleichzeitig kündigt sich die nächste Welle der Automatisierung an. Nach der Fabrik erobert Kollege Roboter nun das Büro, drängt sich in qualifizierte Tätigkeiten, unterstützt Ärzte, Anwälte oder den Schiedsrichter auf dem Platz (S. 42). Und weckt neue Ängste: Was bleibt noch zu tun, wenn Computer und Algorithmen auch die Jobs derer übernehmen, die zum Beispiel studiert haben, um einem solchen Schicksal zu entgehen?
Genug!, schreibt Wolf Lotter, denn „auch in der neuen Welle der Automatisierung geben wir nur Routinearbeiten ab“. Die allgemeine Verunsicherung aber zeige, wo die Gesellschaft noch immer steht: Was tun wir eigentlich, wenn wir für möglich halten, dass noch nicht einmal sonderlich intelligente Automaten unsere Arbeit machen können? Und was könnten wir tun, wenn wir unter Arbeit endlich mehr verstehen als reinen Broterwerb (S. 32)?

Offener Lesekreis: Der Krise auf der Spur

Die Wiederentdeckung verschütteter Kritik - Texte lesen+diskutieren

Offener Lesekreis mit Texten verschiedener AutorInnen zum Thema Krise. Es werden Texte im Mittelpunkt stehen, die öfter in Vergessenheit geraten sind. Im ersten Teil des Lesekreises (2013) wurde klar, dass an bestimmten Punkten die tiefere theoretische Beschäftigung mit zentralen Fragen notwenig ist, um die Ursachen der Krise besser verstehen und Handlungsalternativen entwickeln zu können.
Gerade in der Folge der 68er Bewegung wurden viele spannende Gedanken entwickelt, die heute nur noch wenigen bekannt sind. Der ständige Versuch der Bewegung aus theoretischen Erkenntnissen geeignete Strategien und Aktionen zu entwickeln, könnte uns heute wichtige Handlungsanstöße liefern.

Wir wollen uns gemeinsam mit verschiedenen, auch älteren Texten beschäftigen und den Gedanken an die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen aufleben lassen. Die aktuelle kapitalistische Krise ist als gesellschaftliche Krise zu begreifen, daher ist es notwendig in der Analyse tiefer anzusetzten.

02.08. - Ergebnisdiskussion zur Sommerakademie - spreading degrowth

EINLADUNG
spreading degrowth || Ergebnisdiskussion zur Sommerakademie 02. August 2014, Berlin (GLS-­Bank)
Zum Abschluss der VÖW-­netzwerk_n-­Sommerakademie werden die  Ergebnisse bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt und  diskutiert.  Hierzu laden wir herzlich ein!

Um eine Anmeldung wird gebeten. Dazu reicht eine Mail mit Name und Institution an: sommerakademie@voew.de

Hintergrund:
Die VÖW-­netzwerk_n-­Sommerakademie will diskutieren und analysieren, welche Lehren sich aus bisher bestehenden Konzepten für die Verbreitung alternativer (Wirtschafts-­) Wissenschaftlicher Konzepte ableiten lassen. Engagierte Studierende und Doktorand_innen lernen, diskutieren und denken   eine Woche lang gemeinsam mit Referent_innen aus Praxis und Wissenschaft z̈ber alternative bestehende und noch umzusetzende Ansätze und Initiativen zur Verbreiterung heterodoxer Wissenschaftlicher Ansätze nach. Mehr Informationen:www.voew.de/sommerakademie.

Es laden ein:
die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) und netzwerk n gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), dem  Wuppertal Institut (WI) und der GLS Bank Berlin.

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