ZEIT-Artikel: "Konsumenten wollen nicht mehr alles besitzen,"

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"Die Aufgeschlossenen gehören vor allem der Generation an, die mit dem Gedanken des Tauschens und Teilens im Internet vertraut ist. Die in Sozialen Netzwerken die Logik des Gebens und Nehmens verinnerlicht hat. Dort teilen Nutzer Neuigkeiten (Twitter), Fotos (Flickr), Videos (YouTube), Interessen (Digg), Freunde (Facebook) oder Geschäftskontakte (Xing). Diese Netzwerke funktionieren nur, weil Massen kooperieren und Informationen tauschen.

Was in der virtuellen Welt selbstverständlich ist, erobert nun die Welt der Güter und Produkte. Die Räume innerhalb und außerhalb des Netzes verschmelzen. Und es entstehen Verbünde, in denen Menschen reale Dinge gemeinsam nutzen: Fahrräder, Büros, Küchen, Bohrmaschinen, Musikinstrumente, Handtaschen, Designeruhren, Kinderspielzeug, auch Kunst. Alles kann getauscht, geteilt, geliehen werden, bei Firmen oder Privatleuten. Aus Verkäufern werden Dienstleister, aus Käufern Nutzer, aus Märkten Netzwerke.

Und manchmal werden aus Fremden Bekannte." (Zitat)

Quelle: DIE ZEIT, 15.12.2011 Nr. 51
Autorin: Kerstin Bund