Artikel: "Klimaschutz und Green Growth sind unvereinbar"

Green Growth beruht auf drei simplen Grundprinzipien: (1) Steigerungen der Ressourceneffizienz, (2) geschlossene Stoffkreisläufe und (3) regenerative Energien. Doch trotz eines Trommelfeuers an Klimaschutzinnovationen nahmen und nehmen die ökologischen Schäden im Energiebereich stetig zu. Die ökologische Modernisierung offenbart sich als Geschichte des technologischen Scheiterns sowie der räumlichen, zeitlichen oder systemischen Verlagerung von Umweltschäden.

Hinzu kommt, dass selbst jene gesellschaftlichen Nischen, in denen Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger progressiv-ökologische Lebensstile aufkeimten, längst unter einer Flut der materiellen Aufrüstung, Digitalisierung, Einwegvermüllung und – vor allem des Flugverkehrs – versunken sind. Gleichzeitig werden allerorten neue Rekorde verzeichnet, was die Anzahl der Veranstaltungen, Begegnungen, Netzwerke, Initiativen oder Projekte mit Nachhaltigkeitsanspruch anbelangt. Klimaschutz hat bislang nur auf der Ebene reiner Symbolik stattgefunden. Klimaschutzkompatible Lebensstile werden nicht einmal dort praktiziert, wo davon am lautesten die Rede ist.

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Publiziert am 25. Juli 2014 von Niko Paech auf blog.postwachstum.de