30.11. - Abschlusskonferenz: Mit Sharing nachhaltiger wirtschaften?

Sozial-ökologische Potenziale der digitalen Kultur des Teilens
Jede und jeder dritte Deutsche ist bereit, Dinge übers Internet mit anderen zu teilen. Dies hat eine repräsentative Befragung des Forschungsprojekts PeerSharing gezeigt. Das Konsumverhalten vieler Menschen wandelt sich grundlegend: Nutzen wird wichtiger als Besitzen und das Teilen von Gütern zunehmend Ausdruck eines kollaborativen Lebensstils. Die Sharing Economy reicht von sozial orientierten Nachbarschaftsbörsen bis hin zu global agierenden und kommerziell ausgerichteten Vermittlungsunternehmen. Die neuen Geschäftsmodelle verändern traditionelle Branchen und stimulieren Service-Innovationen.

Auf der Konferenz stellt das Vorhaben seine empirischen Erkenntnisse zur Diskussion und beleuchtet die sozial-ökologischen Potenziale des Sharing

entlang folgender Fragen:

► Warum nutzen Menschen die neuen Sharing-Angebote und welche Potenziale gibt es für Peer-to-Peer Sharing?

► Kann die digitale Kultur des Teilens so weiterentwickelt werden, dass sie einen (noch größeren) Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leistet, etwa zu Ressourcenschonung und Klimaschutz? Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Diskutieren Sie diese Fragen mit u. a. folgenden Referent/innen:

► Frank Surholt, Otto now ► Tim Klaws, Airbnb ► Jonas Stüdemann, Daimler (Croove) ► Nils Roßmeisl, Drivy ► Dieter Janecek, Bündnis 90/Die Grünen ► Dr. Kirstin Pukall, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ► Katrin Bienge, Wuppertal Institut ► Dr. Dominika Wruk, Universität Mannheim ► Dr. Klaus Dibbern, Flinc

Die Veranstaltung richtet sich an Expert/innen aus der Sharing-Praxis und an Vertreter/innen von Politik und Verwaltung sowie von Umwelt- und Verbraucherverbänden; ferner an interessierte Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Datum: Donnerstag, 30. November 2017, ganztätig

Ort: Almodóvar Hotel, Berlin

Veranstalter: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu)

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