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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

Die Eurokrise mal einfach erklärt

Artikel in der Berliner Woche: "Manches geht auch ohne Geld"

"Die bunte Warenwelt lockt überall - ob im Kaufhaus, Fernsehen oder Internet. Zugleich verunsichert das Streben nach immer mehr Wirtschaftswachstum viele Menschen. Folgen wie Finanzkrise und Klimawandel tragen dazu bei. Repaircafés und Tauschringe stellen sich bewusst gegen diesen Trend. "Erhalten statt wegwerfen" und "tauschen statt kaufen" stehen im Mittelpunkt." Quelle: http://www.berliner-woche.de

14.06. - Kiezkulturfest - Kiezspinne


Das Tauschnetz ist mit einem Info-Stand vertreten!

"Zum 20. Geburtstag des Kiezspinne FAS e.V. feiern wir (ab 15 Uhr) mit einer Ausstellung über die Geschichte des Vereins, sowie einem Bühnenprogramm und Tanz am Abend. Für die Kleinen gibt es eine Hüpfburg, Basteln, Märchenstunde, Puppentheater, Kinderschminken und einige Überraschungen. Selbstverständlich hält unser Serviceteam wieder leckeres Gegrilltes und Getränke bereit." Quelle: kiezspinne-fas.de

Event Date: 
Die, 2013-06-11 14:42 - Fre, 2013-06-14 20:00

30.6. - Schenkflohmarkt Pankow

Märkte kennen wir und lieben die besondere Atmosphäre. Der Schenkflohmarkt macht noch um eine wunderschöne Erfahrung reicher.
Schenken und beschenkt werden ist ein Instinkt des menschlichen Herzens. Der Suchtfaktor ist hoch, denn wer frei gibt und empfängt, der fühlt sich ziemlich gut.
Und öffnet dem "Zufall" Tür und Tor. Nicht wundern, falls ihr genau die Dinge findet, die ihr euch gewünscht habt oder sich jemand vor Freude nicht lassen kann über das Teil, das ihr für Unbekannt aufbewahrt hattet.
Verschenkt werden kann alles, was gut, schön, nützlich, im Übermaß vorhanden, nicht mehr benötigt, extra angefertigt, eine super Idee, mit Liebe gegeben wird. Aber auch Hassobjekte, die für eine andere Person vielleicht die Offenbarung sind. Gebraucht oder neu, egal.

Nächster Termin: 30. Juni 2013
Ort: Kunst-Stoffe Berlin, Berliner Str. 17, 13189 Berlin
15 Uhr Aufbau, 16-18 Uhr Flohmarkt

Schenkt euch glücklich!

ZDF Beitrag: "Sharing Economy wird sich durchsetzen"

Dietmar Dahmen, Dozent für Werbung an der Europäischen Filmakademie Ludwigsburg und selbst ernannter "digital guru", über "Sharing", über das Nicht-Besitzen, ohne zu verzichten.
link zum Film
Vom 7.6.2013 / aspekte

Neu einkleiden mit dem Tauschnetz!


Bei sonnig-mildem Frühlingswetter machten sich Morena und Hella morgens um 8 Uhr mit Sack und Pack - im wahrsten Sinne des Wortes - auf dem Weg zum Trödelmarkt auf dem Tuchollaplatz. Die nächsten Stunden kamen wir d.h. Katharina, Janina und Severin und Anne kaum zum Durchatmen. Es wurde geliefert, gewühlt, gequatscht und natürlich nonstop getauscht.
Du kannst alle Fotos auf unserem flickr-Account ansehen!
Bitte nutze die Chance dabei zu sein. So eine Gelegenheit Klamotten loszuwerden und/oder neue zu bekommen darf man nicht verpassen. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit andere Mitglieder kennen zu lernen.
Vielen Dank an alle die dabei waren. Wir hatten viel Spaß :)

500 Milliarden wären schön


Der ganze Artikel ist zu finden bei der Kulturstiftung des Bundes
Es geht auch anders. Nur wie? Der Filmemacher Andres Veiel hat Gespräche mit 25 ehemaligen Bankern geführt und daraus sein Theaterstück „Das Himbeerreich“ komponiert.
Die beiden Journalisten Dirk Pilz und Harald Schumann haben sich mit Veiel in seiner Stammkneipe in Berlin-Kreuzberg getroffen und über Banker, die Verantwortung in der Politik und die Krise der Finanzwirtschaft gesprochen, über Einsamkeit, Theater und die Kraft des Dokumentarischen.

Dirk Pilz/Harald Schumann "Herr Veiel, in Ihrem Stück versammeln sich fünf Ex-Banker und ein Fahrer und geben Lebensweisheiten von sich. Was soll das?"

Andres Veiel "Es sind eben nicht Lebensweisheiten, sondern verdichtete Einsichten aus sehr langen Gesprächen, die ich mit Bankern, überwiegend ehemalige Vorstände, geführt habe. Ich habe den Akteuren der Krise beim Nachdenken zusehen können. Das hat dazu geführt, dass ich in Zonen kam, wo es um die eigene Verantwortung geht, um die Rolle, die jemand in einer Bank gespielt hat, auch bei der Öffnung der Banken in Richtung des Investmentbankings. Diese Gespräche drehten sich ja immer um sehr konkrete Fälle, die letztendlich alle auf Kosten der Steuerzahler gehen. In diesem Zusammenhang interessierte mich der Einzelne, der die fatalen Auswirkungen erkannt und wider besseres Wissen trotzdem mitgemacht hat."

Pilz/Schumann "Das Stück ist also eine Montage aus Gesprächspassagen, es sind Zitate?"

Veiel "Genau."

Das gesamte Interview lesen