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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

11.4. - Offener Lesekreis: Die Krise verstehen

Offener Lesekreis mit Texten verschiedener AutorInnen zum Thema "Krise". Der Lesekreis bietet allen Interessierten die Möglichkeit, anhand ausgewählter Texte die Hintergründe zur aktuellen Wirtschaftskrise genauer zu beleuchten und mit Hilfe gemeinsamer Analyse und Diskussion besser zu begreifen. NeueinsteigerInnen sind willkommen!

Zentrale Fragestellungen des Lesekreises:
- Wie kam es zur Krise?
- Hängen die verschiedenen Krisen der letzten Jahre alle zusammen?
- Ist die Krise eine reine Finanzkrise oder wurde sie durch eine zugrundeliegende Krise in der Realwirtschaft verursacht?
- Was ist notwendig um die Krise zu überwinden?

Die TeilnehmerInnen werden gebeten, die ausgewählten Texte zu Hause zu lesen. Zentrale Passagen werden im Lesekreis gelesen und diskutiert. Der gemeinsam erstellte Leseplan wird im Lesekreis verteilt.
Mehr Informationen

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Raum: Seminarraum 4. Etage
10967 Berlin, Kottbusser Damm 72
Nähe U-Bahnhof Hermannplatz

Film / SWR: Ohne Geld leben! Eine junge Familie auf neuen Wegen

Film in der ARD Mediathek ansehen
Aus der Reihe "Menschen unter uns" vom 10.3.2013, Dauer: 29:06 min
zum Film
Mehr Informationen aus der Webseite der Familie.

Artikel im SZ-Magazin: "Beschränkt euch! Weniger ist mehr"

Harald Welzer 2013
Fotoquelle: Hydro CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons
Weniger ist mehr – das ist nicht nur eine Stilfrage. Wenn es die Welt, in der wir leben, weiter mit uns aushalten soll, muss Design andere Ziele haben, als ständiges Wachstum zu fördern.
Von Harald Welzer (Ein Vorschlag)

Auszug: "Die Steigerung von Effizienz ist die Essenz des Kapitalismus. Ob die nun »grün« gesteigert wird oder »grau« oder »rosa« tut nichts zur Sache. Die »große Transformation«, die im Augenblick in aller Munde ist und die sich auf die »Energiewende« und die green economy stützt, ist also gar keine. Anders gesagt: Solange man im Rahmen des gegebenen Systems denkt, bleibt jede Effizienzsteigerung Teil des Problems. Lösungen liegen jenseits des Gegebenen. Sie zu suchen und zu finden: Das ist Transformationsdesign. Die gestalterische Aufgabe lautet: Von allem weniger. Denn das bisherige Kulturmodell ist in jeder Hinsicht expansiv. Es beizubehalten löst keine Probleme, sondern schafft immer neue. Transformationsdesign bedeutet also die Gestaltung eines radikalen Richtungswechsels."

Quelle und ganzer Artikel: sz-magazin

Reparieren statt wegwerfen - die Weltverbesserungsidee der Woche


Zum Reinhören bei Radio 1und hier noch mehr Infos zum Beitrag.

Bunter Wind für Lichtenberg, 16.4.

Zitat: "Unter dem Motto "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" setzt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 16. April 2013 ein deutliches Zeichen für Toleranz und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus. Im Zusammenwirken von Politik und Zivilgesellschaft soll das Engagement all derjenigen lebendig und erlebbar werden, die sich tagtäglich für unsere Demokratie einsetzen.

Der Tag wird sich aus zwei Elementen zusammensetzen: einem Fachdialog in Berlin zwischen Expertinnen und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft, Kommunen, Verbänden und Vereinen zu Strategien zur Prävention von Rechtsextremismus sowie dezentralen bundesweiten Aktionen unter dem Motto "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz".

Der Bezirk Lichtenberg wird sich an diesem Aktionstag unter dem Motto "Bunter Wind für Lichtenberg" mit mehr als 15 Veranstaltungen beteiligen. Verschiedene Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung organisieren die Aktivitäten und laden Sie ein, die Angebote wahrzunehmen.
Auf dieser Sonderseite finden Sie die aktuellen Informationen zu den Veranstaltungen, die alle kostenfrei besucht werden können und den Orten, wo sie stattfinden."
Quelle und ganzer Artikel

Filme auf DW - "Gleicher Lohn für alle. Handeln mit Zeit, statt mit Geld."

Gleicher Lohn für alle. Handeln mit Zeit, statt mit Geld. Das sind die Eckdaten einer Tauschbörse, die im krisengeplagten Irland für Aufmerksamkeit sorgt: Der Clonakilty Favour Exchange.
ganzen Film ansehen
Zitat: "Wer bleibt, muss neue Wege suchen, um mit dem Leben zurecht zu kommen. Inmitten dieser Perspektivlosigkeit entstand im Februar 2012 der Clonakilty Favour Exchange. Seitdem können sich auch Leute ohne Geld wieder Rechtsberatung, Computerreparaturen und Friseurbesuche leisten. Sie bezahlen einfach mit ihrer Zeit. Über 150 Einwohner von Clonakilty haben sich der Tauschbörse inzwischen angeschlossen. Doch wie funktioniert das System und was bedeutet es für die Einwohner?"
Bericht lesen

Plädoyer

Der mehrfach preisgekrönte Philantroph und ehemalige Vizepräsident der Citibank, Philip Wollen, hält ein eindrückliches Plädoyer dafür, warum es mit unserem Gewissen nicht vereinbar ist, tierische Lebensmittel zu essen.
Als Gründe führt er die Grausamkeiten gegen die Tiere ebenso auf, wie die Auswirkungen auf das Klima, den Welthunger und das Gesundheitssystem.
Nachdem er im Alter von 40 Jahren Zeuge von großen Grausamkeiten wurden, setzte er sich fortan in seinem Leben für Kinder, Tiere, unserer Umwelt und kranken Menschen ein.