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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

Bernd Senf - Zinssystem, Geldschöpfung & Finanzkrise

So wars: das Bundes-Arbeits-Tauschring-Treffen 2012

Viele Flyer und noch mehr Notizen und Mitschriften habe ich von dem Bundestreffen (BATT) mitgenommen. Sortiert sind sie noch nicht – bieten aber für die nächste Flyergestaltung Inspiration. Zum jährlichen Bundestreffen sind die Organisatoren aller Tauschringe in Deutschland eingeladen. Aus Berlin waren drei Vertreter da. 2012 fand das Treffen vom 28.-30.9. (mit Möglichkeit zur Vertiefung bis 3.10.2012) in Büdingen/ Hessen statt.

Die Ökonomie des Teilens

Kann kollaborativer Konsum unsere Gesellschaft verändern?

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Zitat: "Über das Internet können wir nicht nur Bits und Bytes, Musik und Fotos, Videos und Gedanken teilen, sondern auch ganz reale Dinge: Autos, Bücher, Zimmer, die Bohrmaschine und vieles mehr. “Was meins ist, ist auch deins” fasst Rachel Botsman von collaborativeconsumption.com die Einstellung hinter dem “kollaborativen Konsum” zusammen."
Quelle: http://breitband.dradio.de/die-okonomie-des-teilens/

Artikel auf boell.de - "Abschied von der Wachstumsgesellschaft"

"In Zeiten der Krise gewinnt die Diskussion um die Grenzen des Wachstums an Bedeutung. Schon lange warnten Experten und Expertinnen, in einer wachstumsorientierten Gesellschaft seien Krisen vorprogrammiert. Schließlich sei unendliches Wachstum in einer endlichen Welt nicht möglich. Die ursprünglich aus Frankreich stammende Décroissance-Bewegung schlägt als Alternative eine Abkehr von der Wachstumsgesellschaft vor. Unter dem Motto „Weniger haben, um besser zu leben“ plädieren die Verfechter/innen der Décroissance für eine Wachstumsrücknahme. Diese bedeutet aber nicht nur eine Reduzierung des Konsums, der Produktion und des Ressourcenverbrauchs, sie setzt ein grundlegendes Umdenken und eine Umstrukturierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens voraus, hin zum Aufbau von autonomen, sparsamen und solidarischen Gesellschaften. In den von der Krise erschütterten Ländern Südeuropas gewinnt die Décroissance-Bewegung zunehmend Anhänger/innen. Die Menschen zweifeln an einem System, das das Versprechen von Wohlstand nicht gehalten hat, und experimentieren mit alternativen Formen der ökonomischen und sozialen Organisation."

Autorin: Karin de Miguel Wessendorf
Quelle: boell.de

Weiterführender link
http://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumsrücknahme

Tauschmarkt in Barcelona

Tauschmärkte erleben in Barcelona einen regelrechten Boom. Im Stadtteil Poble Sec findet der Tauschmarkt viermal im Jahr statt. Organisiert wird er von der Initiative Trocasec, einer Kommission der asamblea de barrio. Hier werden Kleidung, Bücher, elektronische Geräte und Spielzeug bargeldlos getauscht. Der Tauschmarkt bietet den Bewohner/innen von Poble Sec die Möglichkeit, nicht mehr Benötigtes zu entsorgen, ohne Müll zu produzieren und Neues zu bekommen, ohne Geld ausgeben zu müssen. Gleichzeitig bietet er die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und fördert den Zusammenhalt im Stadtviertel.

Veranstaltung: Wachstum - (nicht mehr) über alles?

"Die Kritik „des“ Wachstums trifft ins Herz der heutigen Kultur und unserer Lebensformen – aber die Alternativen sind umstritten. Der Vortrag stellt zwei neue Bücher vor, die die Kontroverse gut zuspitzen: Niko Paechs „Befreiung vom Überfluss“ und Reinhard Loskes „Wie weiter mit der Wachstumsfrage“.
Paech setzt vor allem auf Rückbau, Schrumpfung und Selbstveränderung. Loske widerspricht: Mäßigung und Entschleunigung richten sich eher an Menschen, die sich kaum Existenzsorgen machen müssen. Daher sei eine „Postwachstumsgesellschaft“ gar nicht realisierbar, wenn Politik nicht die stark gewachsenen sozialen Ungleichheiten und Teilhabechancen korrigiert. Braucht die Wachstumskritik also Argumente, die alternative Formen von Wachstum stark machen und wenn ja: welche?"
Quelle: www.boell.de