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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

www.bessereweltlinks.de

"Hier sind sie alle versammelt; die wohl ergiebigsten und wichtigsten Links des WEB. Mit dieser Linksammlung, nach den brisantesten Themen unseres Planeten sortiert, kann jeder von uns etwas verändern, auch wenn es zunächst nur das eigene Denken ist..."

Franz Alt über Bessere Welt Links

Filme über soziale Bewegungen

"Wir sind positiv überrascht, wie viele Filme und Dokumentationen aktuell die Themen der sozialen Bewegungen transportieren. Zudem überzeugt die Professionalität der FilmemacherInnen. Das macht Mut, denn wie heißt es doch gleich: "Wissen ist Macht" und "Veränderung setzt Erkenntnis" voraus.
Hier vier aktuelle Projekte, die sich aktuell auf der Bewegungsplattform präsentieren."


Voices of transition - urban agriculture
Die Transition Town Movement enstand 2005 in England und ist seitdem international weit verbreitet. Kleine Gruppen auf Kiezebene errichten Gärten in ihren Städten und bauen Obst an, sie unterstützen lokale Landwirtschaftsunternehmen und entwickeln Energiepläne zum schonenden Umgang mit den Ressourcen. Ein Film erzählt von dem Konzept und seinen Akteuren. Er beschreibt Perspektiven und Alternativen zu der bestehenden
Landwirtschaft, die auf Überproduktion und Verschwendung basiert:
http://www.voicesoftransition.org/

Wer rettet wen? - Finanzkrise
Durch milliardenschwere Hilfspakete wird der verstimmte Finanzmarkt bei Laune gehalten. Währenddessen schreitet der Sozialabbau voran, immer mehr Menschen werden mit einem mageren Lohn abgespeist und Gemeingüter privatisiert. Es werden keine Korrekturen im System vorgenommen, sondern die finanzmarktwirtschaftlichen Verhältnisse werden aufrechterhalten. Wer wird tatsächlich "gerettet"? Ein Filmprojekt, das noch Unterstützung und MitstreiterInnen sucht, möchte diese Zustände offenlegen und damit zur Veränderung aufrufen:
http://www.wer-rettet-wen.org/index.php/de/

Buch: Nutzen statt Besitzen

In der Reihe: Schriften zur Ökologie, der Heinrich-Böll-Stiftung erschien das Band 27:
"Nutzen statt Besitzen - Auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur" von Kristin Leismann, Martina Schmitt, Holger Rohn und Carolin Baedeker.
Es gibt einen neuen Trend, der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Einzug hält: Gemeinschaftlicher Konsum heißt er und umfasst so unterschiedliche Praktiken wie Wohnungstausch, Kleidertauschparties, Autogemeinschaften, Gemeinschaftsgärten, Tauschringe für Werkzeuge, Drucker oder DVDs und vieles andere mehr. Das Time Magazin hat diese neue Konsumform sogar zu einer der zehn großen Ideen erkoren, die die Welt verändern. Denn wenn man Dinge gemeinsam nutzt und weiterverwendet, kann dadurch der Ressourcenverbrauch erheblich gesenkt werden.
Anhand der drei Beispiele „Kleidertausch“, „Werkzeugverleih“ und „Chemieleasing“ geht diese Kurzstudie der Frage nach, welche Potenziale zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs im Konzept „Nutzen statt Besitzen“ enthalten sind und was getan werden muss, um diesen Konsumstil zu befördern.
Quelle: www.boell.de

07.11. - Nutzen statt Besitzen

Bisher basieren „grüne“ Geschäftsmodelle auf effizienteren Technologien. Diese alleine reichen aber nicht aus um den Ressourcenverbrauch pro Kopf zu senken. Dafür müssen wir einen Schritt weiter gehen und die Konsumgewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer mit in den Fokus nehmen.

Das gemeinschaftliche Nutzen von Produkten durch neue Vermietungs-, Teil- und Tauschmodelle muss weiter voran getrieben werden. „Nutzen statt besitzen“ ist das Credo einer zukunftsfähigen und gerechten Wirtschaftsform. Damit gemeint sind Konsumformen und Dienstleistungsangebote, die den Nutzen, den Zugang und die Funktion eines Gegenstandes in den Vordergrund stellen und nicht seinen Besitz.

Radiobeitrag am 18.9. auf Infothek88vier

Ein kurzes Interview überTauschringe führte Klaus Schlöpker von Infothek 88vier. Den Mitschnitt kannst du hier anhören.

Artikel in der ZEIT übers teilen…

Mit der Überschrift: "Teilen war nie so einfach" folgten der Autorin Kerstin Bund garantiert viele Leser:innen.
Zitat aus dem Interview mit Airbnb-Gründer Nathan Blecharczyk:
"ZEIT: Airbnb sieht sich als Teil einer neuen Ökonomie, in der Menschen nicht mehr alles besitzen, sondern lieber tauschen und teilen. Ist das nicht ein Medienhype?
Blecharczyk: Nein, die Bewegung hat unglaubliches Potenzial. Neue Technologien, vor allem die Kommunikation via Smartphone, ermöglichen das Teilen an jedem Ort der Welt. Ich glaube, wir erleben gerade die dritte Internetrevolution. In der ersten gingen die Menschen online, in der zweiten vernetzten sie sich untereinander und teilten Informationen auf Facebook, Twitter und Co. In der dritten Phase übertragen die Menschen das Prinzip des Teilens nun zurück auf die reale Welt. Sie tauschen Kleider und Werkzeug, teilen Autos, Gärten oder Wohnungen.

umFAIRteilen - Aufruf zum bundesweiten Aktionstag

Die reichsten 1 bis 2 Prozent der Bevölkerung sollen eine einmalige Vermögensabgabe und anschließend eine jährliche Vermögensteuer zahlen.
Das Geld soll die Staatsschuldenkrise entschärfen und wieder Investitionen in die Zukunft, vor allem in Bildung und die Energiewende, ermöglichen. Die Krise lässt sich eben auch konstruktiv lösen. Das neue Bündnis "umFAIRteilen" und ruft für den 29. September zu mehreren Großdemonstrationen auf. Zudem kann man auf der Webseite des Bündnisses die Forderungen unterschreiben. Und man kann sein Umfeld auf das Thema aufmerksam machen. www.umfairteilen.de