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Was wir hier machen? Wir meckern nicht über das System, wir leben ein anderes!
Du kannst massieren, aber hast keine Zeit, dein Kind zu betreuen? Dein Garten vegetiert vor sich hin, und du brauchst ein Bewerbungsfoto, hast aber keine Kohle? Auch eine Ernährungs- oder Feng-Shui-Beratung würdest du mal in Anspruch nehmen – wenn du es dir leisten könntest? Dann bist du hier richtig!
Wir vernetzen Angebote und Nachfragen im Kiez; verrechnet wird alles über ein bewährtes Zeitsystem, bei dem jede Stunde Arbeitszeit gleich zählt, unabhängig davon, welche Leistung erbracht wird.
Unsere aktuelle Tauschzeitung findest du unter www.tauschen-ohne-geld.de
– jetzt fehlst nur noch du.
Alles Nähere erfährst du bei unseren regelmäßigen Infotreffen.

So wars: 28.9.2011, Die Banken und das Gemeinwohl - Mitschnitt

Vordenken #17: Die Banken und das Gemeinwohl, 28.09.2011 by boellstiftung

"Mit Ausnahme weniger Nachhaltigkeitsbanken arbeiten Banken de facto gegen die nachhaltige Entwicklung: Ihre Buchgeldschöpfung geht über das realwirtschaftlich Einlösbare hinaus, und ihr Investmentgeschäft wie ihre Kreditvergabe sind weder natur- noch sozialverträglich. Wie müssen sie ihr Denken revidieren und wieweit muss die Politik ihr Handeln eingrenzen, damit sie ihrer Verantwortung gerecht werden?"
Quelle

Kunst des Scheiterns e.V.

Erfahrungen mit dem kollektiven Wirtschaften und Ideen zur Vorbeugung gegen Krisen...
'Kunst des Scheiterns' ist aus einer Arbeitsgruppe entstanden, die sich vorgenommen hatte, die Erfahrungen aufzuschreiben, die beim Aufbau und fast zehnjährigen Betrieb des Hamburger Kollektivbetriebes 'Café Libertad' gemacht worden waren. Ziel war es, diese Erfahrungen zu dokumentieren und damit für andere Kollektive (oder solche, die eins werden wollen) nutzbar zu machen.
Es war schnell klar, das dies eine gute Idee auch für die Erfahrungen anderer Kollektive wäre, und so entstand der Plan für diese Site. Unser Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten zu fördern und Gründungsinitiativen zu helfen, die häufigsten Anfängerfehler zu vermeiden. Mehr…

Mitgliederwachstum beim Tauschnetz Lichtenberg


Und damit auch mal Zeit sich zu treffen :)
Unser Mitgliedertreffen wird Ende November/ Dezember stattfinden.

27.11.2011 - traditioneller Lichtermarkt (Rathaus)

"Genießen Sie die vorweihnachtliche Stimmung. Der Markt wird sich in altbewährter Form durch einen Basar präsentieren, wo selbstgefertigte
Basteleien, Handarbeiten etc. verkauft werden können. Auf kulinarische Weihnachtsleckereien und ein kulturelles Programm soll nicht verzichtet werden. Natürlich haben die Vereine, Selbsthilfegruppen, Institutionen, Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, Kirchengemeinden und Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme untereinander.

Event Date: 
Don, 2011-10-27 00:15 - Son, 2011-11-27 22:00

12./13.11.2011 - CREATIVE MINIMARKET – 8. Total Verfrühter Weihnachtsspaziergang

Der CREATIVE MINIMARKET öffnet am 12./13. 11. von 11 bis 18 Uhr seine Pforten. Allerlei kuriose Dinge für Herz und Aug von handgemachten Designobjekten bis Kleinkunst findet man bei okazi gallery in der Türrschmidtstrasse 18. Bringt Kunstbücher zum Tausch und labt euch an unserem Keksbazaar.

Event Date: 
Mit, 2011-10-26 23:43 - Son, 2011-11-13 19:00

Artikel in der ZEIT: "Noch mehr ist nicht genug"

… in dem u.a. Tauschringe erwähnt werden von Petra Pinzler
"Glücklicher macht das Wachstum uns längst nicht mehr. Wichtig wäre eine Debatte über Lebensqualität.

Catherine Austin Fitts misst Lebensqualität an einem Kinderlächeln. Ein warmer Sommertag, ein Gesicht mit strahlenden Augen, die Zunge leckt am Eis. Man braucht nicht lange nach Klischees vom Glück zu suchen: Dieses Bild zeigt eines. Für die Präsidentin der Investmentfirma Solari aber ist es mehr, sie hat daraus den Popsicle-Index entwickelt, benannt nach dem in den USA so beliebten Wassereis. Sie fragt die Einwohner von Stadtvierteln: Glauben Sie, dass ein Kind hier gefahrlos allein ein Eis kaufen kann? Je mehr Nachbarn das positiv sehen, desto höher ist der Index – und desto lebenswerter die Gegend. (…)
Interessanter noch ist jedoch, was im Kleinen, im echten Leben geschieht – beispielsweise in vielen Städten. Da fahren junge Leute heute schon viel weniger Auto und wollen trotzdem mehr Mobilität. Durch Carsharing, neue Kombinationen von Elektroautos und die Bahn bekommen sie genau das: mehr und weniger zugleich. Das Beispiel könnte, denkt man es weiter, zu einer ganz neuen Debatte über privaten Besitz und kollektive Nutzung führen. Kombiniert man »Haben« und »Nutzen« neu, könnten Menschen mit wenig Eigentum trotzdem mehr genießen: in Gemeinschaftsgärten, Bibliotheken, durch Tauschringe und neue Verkehrskonzepte. Das mag utopisch klingen, im Kleinen vielleicht niedlich wirken, im Großen unmöglich.

Aber das meiste Neue hat so begonnen. Durch Zweifel an der Gegenwart."

Quelle: DIE ZEIT, 22.9.2011 Nr. 39

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Berliner Woche titelt: "Nachbarn tauschen Talente"

Ein kurzer Artikel in den Berliner Woche erschien am 12.Oktober 2011 auf Seite 5.

Zitat: "Lichtenberg. Nicht das Geld, sondern das Talent zählt: Wer Kuchen backen kann, aber Hilfe bei Reparaturarbeiten braucht, der kann sein Talent für das eines anderen tauschen. (…)"
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